| Bericht
über den Besuch eines
landwirtschaftlichen Betriebes am 26 September 2008 |
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Alle kennen wir sie, alle haben
wir sie schon gegessen, die
Kartoffel. Aber wissen wir wirklich alles über sie? Nun, wir
haben uns aufgemacht nach
Nordassel, Die Einladung zu diesem kleinen
Kartoffelseminar kam von
unserem Mitglied |
Nach der Begrüßung durch Herrn Bode und seinen einleitenden Worten über den Ablauf des Vorhabens, wurde ein Begrüßungstrunk gereicht. Kein Sekt, kein Wein, kein Cocktail, nein, einen zünftigen Schnaps, den man in nord- deutschen Landen gern zu vielerlei Anlässen reicht. Unser Vorsitzender, Herr kleines Präsent. „Knolli“ heißt der von Herrn Bode gereichte Schnaps -nur 32% -, der natürlich aus Kartoffeln hergestellt wird. Der hat sogar Herrn Rust, unserem ältesten Teilnehmer (94 Jahre) gemundet.. |
| Dann
kam der Hinweis
„Aufsitzen“. Gemeinsam fuhren wir nach
Schellerten, um dort einen Betrieb für die Lagerung von Kartoffeln zu besichtigen. Hier erwartete uns schon der Werksleiter in einer riesigen Halle, von der es noch eine weitere gibt. 240 m lang, 30 m breit, ausgestattet mit modernster computergesteuerter Belüftungstechnik. Die außen angelieferten Kartoffeln werden über Fließbänder zu den Lagerstellen geführt und dort bis zu einer Höhe von 5 m gelagert. 45 000 t fasst so eine Halle, eine nicht vorstellbare Menge. Der Werksleiter klärte uns auf über die Sorten, Beschaffenheit, Inhaltsstoffe, Anbau, Feldbewirtschaftung, Ernte und Nutzung der Kartoffel. Und so hörten wir, dass die dort in der Gegend angebauten Kartoffeln vorwiegend für die Pommes frites-Industrie bestimmt sind. 7 cm Länge soll eine Fritte im Rohzustand haben, was bedeutet, dass das Gardemaß bei 12-13 cm Länge und möglichst gleichmäßiger großer Dicke liegen sollte, um Ertrag und Abfall in guter Relation zu halten. Aus kleineren Sorten werden die Kartoffel-Chips gefertigt. |
| Danach
fuhren wir zu
einem Feld, auf dem ein Roder im Einsatz war. Wer noch weis, wie wir in jungen Jahren, die Kartoffeln teilweise noch mit Hand freigelegt und aufgelesen haben, ist erstaunt über den gewaltigen technischen Fortschritt in der Landwirtschaft. Roder und Ladewagen fahren seitlich nebeneinander her, es werden mehrere Reihen gleichzeitig gerodet und über ein Transportband auf den Lader gefördert. Ist dieser befüllt, steht auch schon ein anderer parat. Und so geht es in drei Schichten, bis nach den geleerten Feldern die Zuckerrübenernte beginnt. Jetzt ging es wieder zurück zum Hof Bode. |
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In einem
Nebengebäude, innen hergerichtet für die |
Sie ist nicht riesig
groß, doch für viele ein aus- |
| Am
Ende des Rundganges hatten wir
wieder den Gastraum erreicht. Hier noch ein kleiner Vortrag des
Hausherrn und
dann war auch das Essen fertig. Wir konnten wählen zwischen Bratkartoffeln, Grillkartoffen oder auch Kartoffelpuffer, natürlich alles mit schmackhaften Beilagen. Und dazu gab es Bier vom Fass und auch „Knolli“ war wieder da. Nur konnten wir von den Getränken nicht so recht Gebrauch machen, dafür griffen wir bei dem Essen aber ordentlich zu. Danach war Klönen angesagt, aber nicht zu lange, denn nun wurde eingekauft. Wurst in Dosen, Kartoffeln sackweise und auch „Knolli“ war dabei. |
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Der
Abschied nahte. Jeder erhielt
noch gratis eine Tüte mit den besten Kartoffeln des Hofes. Wir
dankten Herrn
Bode für die Bewirtung und die lehrreiche September 2008 Armin Lienstädt |
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