Sommerfest
der Traditionsgemeinschaft

am 30 August 2008


Sommerfest der Taditionsgemeinschaft hatten
wir bei der Planung der Veranstaltung diesen
Tag genannt. Und so soll er auch in Zukunft
heißen. Und es war Sommerfest, ein richtig
schönes Fest. Denn 61 zufriedene Teilnehmer
können sich nicht irren!

Am Bootsanleger in der Nähe des John-F.-
Kenndy-Platzes trafen wir uns, um einen Teil
Braunschweigs von der Oker aus kennen
zulernen. 50 Personen waren dort erschienen,
um an Bord eines Floßes Platz zu nehmen. Zum
Glück hatten sich etliche Veranstaltungsteil-
nehmer nur für die Kasernenbesichtigung und
der Grillveranstaltung entschieden
Anleger
Beengt war es auf dem Floß, aber bei Kaffee und
Kuchen und herrlichen Sonnenschein -auch diesen
 hatten wir eingeplant-, ließ es sich 1 1/2 Stunden
gut aushalten.
Nach den Begrüßungsworten des Vorsitzenden,
Herrn Jürgen Schönwald, dankte er ganz besonders
denen, die wieder von weit her angereist kamen.
Das waren die Herren General a. D. Freiherr von
 Rodde, Oberst a. D. Althoff -10. Kommandeur des
Panzerbataillon 24- und die Herren Baum und
Behnecke.

Freudig begrüßt von allen wurde unser ehemaliger
Militärpfarrer, Herr von Tomaszewski mit Gattin.

Auch dem Organissator des Festes dankte er für die
erfolgreiche Arbeit.

Zum weiteren Ablauf des Festes gab ich noch
einige zusätzliche Erklärungen.

Ansprache
Dann übernahm der Steuermann das Wort und gab Er-
klärungen zu den Sehenswürdigkeiten, die rechts und
links am Okerufer an uns vorbei zogen.

Das Floß bewegte sich langsam und geräuschlos unter
uralten Bäumen mit teilweise bis auf das Wasser
hängenden Ästen, unter alten und neuen Brücken hin-
durch, bis wir um ca. 13:30 Uhr wieder von Bord
gingen.

Jetzt ging es zur nächsten Etappe, der Roselies-Kaserne.
Steuerm

Dort angekommen, wurde vor dem Tor ein
Foto von der Gruppe gemacht, wobei Wert
darauf gelegt wurde, dass das Schild mit der
Aufschrift Roselies-Kaserne auch tatsächlich
mit aufgenommen wurde, denn es wird wohl
kein weiteres im nächsten Jahr davor er-
folgen können. Leider fehlen auf dem Bild
die Personen, die erst zu der  Grillveran-
staltung erscheinen wollten.
Gruppe    Für ein paar Tage hatte ich den Kasernen-
   schlüssel erhalten, war sozusagen KasKdt,
   KasFw oder auch nur Schlüsselbevoll-
   mächtigter.

ich UffzKan T-Ber
Und dann waren wir drinnen! Gewiss das letzte mal, denn alle Bauplan-
ungen sind abgeschlossen. Nach Abschluss noch offener Verwaltungs-
angelegenheiten, wird wahrscheinlich Ende Oktober / Mitte November
mit den Umbaumaßnahmen begonnen werden.

Wir gingen vorbei an dem Stabsgebäude, dem Kompanieblock der 1., 2.,
der 3. Kp und schwenkten hinter dem Block der 4. Kompanie in den
T-Bereich.

Alle waren wir erstaunt, wie die Kaserne sich in so kurzer Zeit verändert
hat. Nicht nur, weil vieles zugewachsen ist, auch der Zahn der Zeit nagt
schon gewaltig an etlichen Gebäuden.
Die Eingänge zum Unteroffiziers-Heim -mittleres Bild-, zum Offiziers-Kasino
und dem Mannschafts-Heim, sind vor lauter Buschwerk nicht mehr zu er-
kennen.

Und immer wieder tauchte die Frage auf, wie geht es jetzt weiter? Was wird
abgerissen?, was bleibt stehen und was wird neu gebaut? Wie ist die Nutzung
der verbleibenden Gebäude? Hier konnte ich nur das weitergeben, was mir der
Käufer des Kasernengeländes mitgeteilt hatte

Nach etwa einer Stunde verließen wir die Kaserne und gingen rüber in das
BSV-Vereinsheim.
Hier erwartete uns schon
Herr Gen a. D. Freiherr
von Rodde und die neu
hinzu gekommenden Teil-
nehmer. Nachdem jeder
einen Platz gefunden hatte,
servierte der Wirt sein her-
vorragend schmeckendes
Grillgut, von dem reichlich
vorhanden war. Auch die
Salate schmeckten vor-
züglich.
Rodde Tisch1 Bodew

Wilm

Hellem

SW
Markw Lud Baum Anlauf

Die Stimmung war gelockert. An den Tischen wurden
anregende Gespräche geführt. Viele hatten sich seit
Jahren nicht mehr gesehen und so nahm der Ge-
sprächsstoff kein Ende. Natürlich wurde wieder
viel über die gemeinsame Zeit beim Panzerbataillon
24 gesprochen. Und so soll es ja auch sein.

Abendkühle zog auf. Manche legten warme Kleidung
an, aber für einige ein Grund, den Heimweg anzu-
treten.
Plehn
  Aufbruchstimmung kam auf und so langsam
  lichtete sich das Feld. Kurz vor 24:00 Uhr
  verabschiedeten sich auch die letzten, aber nicht
  ohne sich vorher beim Wirt für seine Bemühungen
  bedankt zu haben.

  Es war eine gelungene Veranstaltung!                 
 

                                                                     
September 2008                                                                   Armin Lienstädt
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